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forschen / 18.08.2026
Kirstin Bodensiek ist Administrative Vorständin des Max Delbrück Center
Das Max Delbrück Center hat eine neue Administrative Vorständin: Kirstin Bodensiek trat das Amt am 15. August 2026 an. Zuvor hatte sie diese Position kommissarisch inne.
Nach einer erfolgreichen Übergangszeit ist Kirstin Bodensiek seit dem 15. August 2026 offiziell die Administrative Vorständin des Max Delbrück Center. Sie folgt auf Professorin Heike Graßmann, die am 1. Februar 2025 zur Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus in Sachsen ernannt worden war.
„Wissenschaftliche und administrative Verantwortung sind keine getrennten Welten. Beide dienen dem Erfolg des Zentrums. Umso mehr freue ich mich, das Max Delbrück Center weiterhin gemeinsam mit Kirstin Bodensiek zu führen. Ich schätze ihre Perspektive und ihren Einsatz, das Max Delbrück Center zukunftsfähig zu machen, sehr“, sagt Professorin Maike Sander, Wissenschaftliche Vorständin des Max Delbrück Center.
„Für meine Entscheidung, die Aufgabe der Administrativen Vorständin dauerhaft zu übernehmen, war der Teamgeist ganz wesentlich, den ich in der Zusammenarbeit mit Maike Sander erlebe. Wir denken unser Zentrum als Ganzes und suchen über Zuständigkeiten und Strukturen hinweg gemeinsam nach den besten Lösungen“, sagt Kirstin Bodensiek. „Außerdem haben mich die Abteilungsleitungen von Anfang an uneingeschränkt unterstützt. Das war nicht selbstverständlich.“
Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin am Max Delbrück Center arbeite letztlich daran mit, die Gesundheit aller zu verbessern. „Das ist ein lohnendes Ziel – und ich habe den Eindruck, dass ich meinen Beitrag leisten kann“, sagt Kirstin Bodensiek. „Ich möchte Menschen dabei unterstützen, Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört ein intensiver Austausch mit Kolleg*innen aus allen Bereichen. Das finde ich besonders wertvoll.“
Über Kirstin Bodensiek
Kirstin Bodensiek hat Rechtwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Europarecht an der Rijks Universiteit Leiden studiert und 2001 mit der zweiten juristischen Staatsprüfung abgeschlossen. Ab 2002 arbeitete sie in verschiedenen Positionen bei der Deutschen Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs GmbH in Bad Homburg, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG. Im Juli 2018 folgte die Zulassung als Rechtsanwältin.
Am Max Delbrück Center übernahm Kirstin Bodensiek Schritt für Schritt mehr Verantwortung: Von Oktober 2018 bis Januar 2025 leitete sie die Rechtsabteilung und war Stellvertreterin der Administrativen Vorständin, Professorin Heike Graßmann. Als Graßmann zur Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus in Sachsen ernannt worden war, hatte Kirstin Bodensiek dieses Amt zunächst kommissarisch inne. Nach der erfolgreichen Übergangzeit ist sie seit dem 15. August 2026 offiziell Administrative Vorständin des Max Delbrück Center.
Neben ihrer Tätigkeit am Max Delbrück Center koordiniert Kirstin Bodensiek seit April den Arbeitskreis Kaufmännische Informationsverarbeitung der Helmholtz-Gemeinschaft. Sie engagiert sich außerdem im Genshagener Kreis, als Vorsitzende des Verbandsgerichts beim Volleyballverband Berlin und als Volunteer bei Sportveranstaltungen wie den Special Olympics.
Weiterführende Informationen
Webseite des Max Delbrück Center
Strategie 2030 des Max Delbrück Center
Heike Graßmann wird Staatssekretärin in Sachsen
Das Max Delbrück Center
Das Max Delbrück Center für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft legt mit seinen Entdeckungen den Grundstein für die Medizin von morgen. An unseren Standorten in Berlin-Buch, Berlin-Mitte, Heidelberg und Mannheim erforschen interdisziplinäre Teams die Komplexität von Krankheiten auf Systemebene – von Molekülen und Zellen bis hin zu Organen und dem gesamten Organismus. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Klinik und Industrie sowie in internationalen Netzwerken entwickeln wir innovative Ansätze für die Früherkennung, personalisierte Therapien und Prävention von Krankheiten. Das 1992 gegründete Max Delbrück Center bietet rund 1.800 Mitarbeitenden aus mehr als 70 Ländern ein vielfältiges, dynamisches und inspirierendes Arbeitsumfeld. Wir werden zu 90 Prozent durch den Bund und zu 10 Prozent durch das Land Berlin finanziert.
Quelle: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (Max Delbrück Center)Alle News im Überblick
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