Matthias Berghahn
Filialleiter der Berliner Sparkasse in Buch
Filialleiter mit Leib und Seele
Wenn man Matthias Berghahn zum ersten Mal gegenüber sitzt, überrascht er einen mit Sätzen wie: „Es macht mir großen Spaß, mit Menschen umzugehen“, oder „Man sollte nicht nur an sich selber denken, sondern auch an andere.“ So hatte man sich einen „Banker“ nicht vorgestellt. Der 40-jährige mit der positiven Ausstrahlung ist seit 2003 Filialleiter der Berliner Sparkasse in Buch – und das mit Leib und Seele.
Der waschechte Berliner aus Wedding hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Er absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann, leitete mehrere Filialen der Sparkasse im Westteil und später auch im Ostteil Berlins. Als es darum ging, die Filiale in Buch – bei der Sparkasse heißen die Geschäftsstellen PrivatkundenCenter - zu übernehmen, war er sofort mit Begeisterung dabei. Berührungsängste mit dem Ostteil der Stadt hatte er nie. „Ich war immer ein Befürworter der Wiedervereinigung. Wir können alle voneinander lernen. Im Osten ist das Solidargefühl unter den Menschen noch mehr ausgeprägt. Das gefällt mir“, sagt er.
In dem schönen denkmalgeschützten Haus der Sparkasse an der Wiltbergstraße in Buch, erbaut von Stadtbaurat Ludwig Hoffmann, herrscht zu den Öffnungszeiten stets ein reges Treiben. Viele Bucher sind hier Kunden, ist doch die Sparkasse die einzige in Buch ansässige Bank. „Wenn die zweite Baustufe des Bucher Einkaufszentrums fertig ist, wird die Filiale in das neue Zentrum integriert sein und dadurch noch kundenfreundlicher“, freut sich Berghahn.
Das besondere Interesse des zweifachen Familienvaters gilt der Jugendbetreuung. Bucher Schülern ermöglicht er es, in seinem PrivatkundenCenter ein Betriebspraktikum zu machen. Und an sämtlichen Bucher Schulen halten er und seine Mitarbeiter Informationsveranstaltungen ab. Die Schüler lernen was ein Girokonto ist oder wie Geldverkehr und Kreditwesen funktionieren. An der Idee und an dem Konzept hat Matthias Berghahn maßgeblich mitgearbeitet. Natürlich ist ein gewünschter Effekt auch der, neue junge Kunden für die Sparkasse zu gewinnen. In erster Linie sieht Matthias Berghahn sein Engagement aber als praktische Lebenshilfe für junge Menschen - für ihn ein Stück gesellschaftliche und persönliche Verantwortung. Man nimmt ihm das ab.
In seinem PrivatkundenCenter hat Matthias Berghahn stets auch ein offenes Ohr für seine 13 Mitarbeiter, führt mit ihnen auch außerplanmäßige Gespräche, um zu erfahren wie es ihnen geht, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Auch die Kontakte mit Kunden lässt er sich nicht nehmen. Er berät sie persönlich zu Themen wie Immobilienfinanzierung oder Geldanlagen.
Für die Entwicklung im Ortsteil Buch interessiert er sich sehr. Bei den Gewerbeworkshops und anderen Veranstaltungen des Regionalmanagements in Buch ist Matthias Berghahn regelmäßig zu Gast um mit den Gewerbetreibenden ins Gespräch zu kommen. Geschäftskunden betreut er in seiner Filiale allerdings nicht, das nächste FirmenkundenCenter der Berliner Sparkasse befindet sich in Weißensee am Antonplatz.
Bei dem Engagement was Matthias Berghahn für sein PrivatkundenCenter, seine Mitarbeiter und seine Kunden an Tag legt, denkt man unweigerlich an den nächsten Karriereschritt. Dazu sagt Matthias Berghahn: „Ich brauche den intensiven Kontakt mit Menschen. Meine Arbeit hier vor Ort macht mir großen Spaß. Eine Aufgabe im Betrieb einer Großsparkasse würde für mich eine Einschränkung meiner Kontaktmöglichkeiten mit sich bringen. Das ist für mich nicht erstrebenswert.“
An dieser Stelle finden Sie Porträts von Bucher Persönlichkeiten und Einrichtungen, die wir Ihnen vorstellen möchten. Lesen Sie in unserem Archiv die Porträts der vergangenen Monate nach:
Persönlichkeiten:
Einrichtungen:
Juni 2010: Dr. Jens Peter von Kries
Wissenschaftlicher Leiter der Screening Unit am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP)