| Gelände 10,7 ha / vier denkmalgeschützte Häuser (u.a. Haus 401) |
| März 1899 |
Die Stadtverordneten von Berlin beschließen in Buch eine Tuberkulose-Heilstätte zu errichten
|
| Dez. 1900 |
Baubeginn
Bei Ausschachtungsarbeiten Tongefäße und Bronzegegenstände aus der jüngeren Bronzezeit (etwa 1000 - 700 v.Chr.) gefunden
Bauplatz: ehemalige Gutsfasanerie im Schlosspark
Waldhaus ist der erste Gesundheitsbau von L. Hoffmann in Buch
|
| Aug. 1905 |
Im Spätsommer beginnt die Belegung
|
| 21. Juli 1927 |
Die Tuberkulose-Heilstätte erhält den amtlichen Namen „Waldhaus Buch“
|
| 1942 |
Das Waldhaus wird als Luftwaffen-Lazarett von der Wehrmacht beschlagnahmt
|
| Nach 1945 |
Die Orthopädische Klinik aus dem Städtischen Krankenhaus zieht ins Waldhaus
|
| 1960 |
Auf dem Gelände des Waldhauses wird mit dem Bau einer Klinik für Rehabilitation begonnen
|
| 1962 |
Das Waldhaus wird zusammen mit dem Klinikneubau als Krankenhaus für Orthopädie und Rehabilitation verselbständigt
|
| 1. Januar 1963 |
Das Krankenhaus wird als Verwaltungsbereich IV in das Städtische Klinikum Buch als Orthopädische Klinik und Klinik für Rehabilitation integriert (Planbettenbestand 213)
|
| Seit 1992 |
Leerstand. Der Liegenschaftsfonds Berlin hält das Waldhaus in Berlin-Buch seit längerem für das Projekt „Life Science Center“ reserviert. Unter dem Namen „Forscherschloss“ soll dort ein hochinnovatives Ausstellungs- und Informationszentrum der Lebenswissenschaften mit überregionaler Ausstrahlung entstehen. Als Bildungsstandort für alle Generationen konzipiert, soll das Forscherschloss der Öffentlichkeit wissenschaftliche Inhalte zum Thema Leben anschaulich vermitteln, Bildung mit Erlebnis verbinden. Neben einer Ausstellung mit interaktiven Exponaten ist unter anderem geplant, erfolgreich etablierte Institutionen wie das Gläserne Labor und den Forschergarten zu integrieren.
|